Allergische Erkrankungen beim Hund
Allergien sind lästig und schränken unter anderem die
Freude an den warmen Jahreszeiten ein. Wie beim Menschen kommen
sie auch bei Haustieren vor. So sind beim Hund die selben
Pollen und Hausstaubmilben für allergische Reaktionen
verantwortlich, die diese auch beim Menschen auslösen. Die
Allergische Dermatitis zum Beispiel ist eine
Hautentzündung, die viele Ursachen haben kann. Das
Endergebnis ist jedoch grundsätzlich das gleiche: Ein
Hund, der sich ununterbrochen leckt und kratzt und sich deshalb
unwohl fühlt. Bei den betroffenen Vierbeinern kann in
extremen Fällen sogar Haarausfall auftreten. Was
können Sie tun?
Bei den meisten Allergien ist
Expertenrat gefragt: Ihr Tierarzt wird mit verschiedenen
Methoden versuchen, die Probleme Ihres Hundes in den Griff
zu bekommen: So können Injektionen
oder oral zu verabreichende Medikamente ebenso
anschlagen wie ein verbessertes Ernährungsmanagement,
passende Shampoos, Tinkturen, Salben oder
Veränderungen in der nahen Hunde-Umgebung. Zuhause
können Sie in jedem Fall viel frisches Wasser
bereitstellen - Ihr Tierarzt wird Ihnen
möglicherweise sogar destilliertes Wasser empfehlen. Falls
jedoch eine Biopsie durchgeführt oder ein Arzneimittel
verschrieben wurde, sollten Sie die Anweisungen für
die Behandlung Ihres Vierbeiners genau
befolgen. Auch empfohlene Umgebungsspray und so
genannte Fogger müssen exakt nach Anweisung verwendet
werden. In der Folge heißt es dann: Den treuen Begleiter
genau beobachten, um festzustellen, ob die Allergie
zurückkehrt oder erst einmal eingedämmt werden
konnte. Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt bei Fragen oder
Problemen! Futtermittel als Therapie
Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel oder einzelne
Inhaltsstoffe kommen auch beim Hund vor. Bei solchen
Futtermittelallergien kann die richtige Ernährung
unterstützend wirken und Symptome helfen zu
bekämpfen. So gibt es eine spezielle
Fettsäure-Therapie, die bei Hunden mit allergischen
Hauterkrankungen, Juckreiz oder Hautentzündungen
angewendet wird. Abhängig von der Intensität der
Allergie sind verschiedene, lindernde Futtermittel
erhältlich. Informieren Sie sich doch einmal über
Hills™ Science Plan™ Sensitive Skin,
ein Futter für Hunde mit sensibler Haut. Oder fragen
Sie Ihren Tierarzt nach den weiteren Diäten der Firma
Hill`s Pet Nutrition, die bei Allergien eingesetzt werden
können. Die richtige Flohkontrolle
Wenn
Ihr Hund oft und lange im Freien ist, ist die
vollständige Beseitigung von Flöhen fast
unmöglich. Deshalb ist die häufige Suche nach den
gemeinen Beißern - insbesondere in wärmeren Gegenden
- sehr wichtig. Den Lebenszyklus der kleinen
Quälgeister können Sie durch den Einsatz von
hocheffektiven Produkten unterbrechen, die beim
Tierarzt erhältlich sind. Der
Hundegesundheits-Experte kann Ihnen auch sagen, welches
Produkt für Ihren Vierbeiner und Ihren Haushalt am
besten geeignet ist. Für die Floh-Kontrolle ist auch
die Behandlung der Umgebung wichtig: Häufiges Staubsaugen
entfernt Floheier aus Matten und Teppichböden.
Dabei sollte der Staubsaugerbeutel jeweils sofort entfernt
werden. Außerdem ist es sinnvoll, den
Schlafplatz Ihres Hundes regelmäßig zu waschen.
Auch geeignete Sprays können Ihnen vom Tierarzt empfohlen
werden. So haben Sie es in der Hand, Ihrem Hund durch
präventive Maßnahmen einige Unannehmlichkeiten zu
ersparen. Und zwar bevor Sie wirklich Flöhe entdecken!
Gefahr durch Zecken
Sie sehen nicht schön
aus und bedeuten Gefahr für Hund und Halter:
Zecken übertragen Krankheiten, wie z.B. Borreliose,
an denen Menschen und Tiere erkranken können. Gerade
deswegen ist die regelmäßige Zecken-Kontrolle sehr
wichtig. Hunde, die in ländlichen Gegenden leben oder
diese besuchen, sollten zusätzlich gegen die betreffenden
Infektionskrankheiten geimpft werden. Einige Verhaltensregeln
können helfen, den lästigen Saugern aus dem Weg zu
gehen: Lassen Sie Ihren Hund möglichst nicht in hohem
Grass oder Gestrüpp herumstreunen. Wenn Sie doch in
solchen Gegenden spazieren waren, untersuchen Sie Ihren
Hund nach dem Spaziergang auf Zecken auf der Haut! Diese
sehen so ähnlich wie eine Warze aus und können
sich auch an versteckten Körperstellen einnisten.
Sofortiges Entfernen kann die Ausbreitung von Krankheiten, die
durch einen Zeckenbiss verursacht werden, verhindern. Auf
Nummer sicher gehen Sie dabei, wenn Sie die Zecke vom Tierarzt
entfernen lassen. Dieser hat garantiert das richtige Werkzeug
und wird es zudem sachgemäß verwenden.